Eine Gründung und ihre Stolpersteine

Du möchtest vielleicht selbst ein Unternehmen gründen und fragst dich wo man da eigentlich anfängt und was es zu beachten gibt? In diesem Blogbeitrag erzähle ich dir, wie wir das gemacht haben.

Vor der eigentlichen Gründung gab es erst einmal ein paar Dinge zu klären:

  • Alex und ich haben zusammengesessen und uns Gedanken darüber gemacht, welche Rechtsform wir wählen wollen und was das finanziell bedeutet. 

  • Wir haben darüber gesprochen, wer für welchen Bereich des Unternehmens die Hauptverantwortung trägt und im Falle, dass wir uns mal über etwas nicht einig werden, dort dann auch das letzte Wort hat. 

  • Wir haben uns über unsere persönlichen Werte ausgetauscht und diese dann auch in das Leitbild von Jumedit einfliessen lassen.

  • Ein Kassensturz wurde gemacht und wir haben uns einen Überblick darüber verschafft, welche Kosten am Anfang entstehen werden. 

  • Auch haben wir uns überlegt, ab welchem Zeit-Punkt - oder besser gesagt Geld-Punkt - wir uns selbst ein Gehalt auszahlen wollen und ob wir bereit wären unseren regulären Job für Jumedit irgendwann aufzugeben. 

  • Zum Schluss haben wir auch übers Scheitern gesprochen. Wir haben uns ehrlich gefragt ab wann der Zeitpunkt wäre aufzuhören. 

Nach dem all das geklärt war, haben wir uns angelacht und gesagt:
“Ja, ich will... mit dir eine Firma gründen!”.

Die Gründung an sich haben wir dann mit Hilfe eines Online-Notariats angestossen. So sind die Gründungsdokumente ruckzuck schon mal da und man kriegt auch etwas Beratung. 

Damit die Gründung vorgenommen werden konnte, brauchte es dann eigentlich nur noch Unterschriftsbeglaubigungen und natürlich ein Kapitaleinzahlungskonto.

Parallel haben wir diverse Domains reserviert und uns auf den gängigen Sozialen Netzwerken registriert.

Als Bank für das Geschäftskonto haben wir jene gewählt, die wir beide auch privat nutzen. Wir dachten uns, dass es so einfach gehen würde, wie bei Alex’ anderen beiden Firmen. Wir wurden eines Besseren belehrt. Es ging gefühlt überhaupt nicht voran. 

Die Bank musste allerlei Dinge prüfen und mit einem laaaaaaangen Blick auf unser Geschäftsmodell, erklärten sie uns, dass es möglich sei, dass wir ein Finanzintermediär seien und somit spezielle Regulatorien zum Zug kommen. 

Finanzintermediäre sind Vermögensverwalter wie Banken oder Versicherungen. Uns hat das erst etwas verstört - wir haben uns selbst nämlich überhaupt nicht in diesem Sektor gesehen. Mittlerweile sehen wir es entspannter, wenn man uns tatsächlich als Finanzintermediär einstufen sollte, werden wir das Beste daraus machen. An Ideen mangelt es uns nie …

Schliesslich hat es schlappe 10 Wochen gedauert bis unser Kapitaleinzahlungskonto eröffnet war.

Nun kommt als nächster Schritt der Abschluss der Gründung und der Eintrag ins Handelsregister.

Dann - endlich - können wir die Idee von Jumedit offiziell als Firma zum Leben erwecken.

Fortsetzung folgt ...

 

Update 13. März 2020

Der Eintrag ins Handelsregister ist daaaa.

Achso und natürlich auch jede Menge Werbung in unserem realen Briefkasten als auch im virtuellen Postfach.

Jetzt kann es losgehen mit Jumedit. Wir helfen einfach helfen.

 

 Autor:Julia
 Datum:05.03.2020
 Lesezeit:2 min