Eine Geschichte von Krisen und Chancen

Wir waren ready, für einen ersten Testlauf der Jumedit-Spenden-Plattform als die Ausbreitung des SARS-CoV-2 (kurz Coronavirus) auch Europa und die Schweiz traf. Ich gebe es zu, für einen Moment hätte ich Jumedit fast vergessen. In diesem Blogbeitrag möchte ich dir gern erzählen wo wir gerade stehen und wie es weiter gehen soll mit Jumedit.

In meinem Alltag arbeite ich als Wissenschaftlerin bei einem internationalen Diagnostik-Unternehmen. Im Speziellen in der Entwicklung von Testsystemen. Dort war sehr schnell klar, dass wir auf die Corona-Epidemie und spätere -Pandemie reagieren mussten. Für mehrere Wochen habe ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen intensiv im Labor gearbeitet, während draussen die Welt immer kleiner wurde: Läden gingen zu, Grenzen wurden geschlossen und wer konnte, blieb zu Hause. 

In meinem Kopf gab es nur zwei Themen:

  • meine verantwortungsvolle Arbeit im Labor so schnell wie möglich voran zu bringen
  • die Frage wann ich meine Familie wiedersehen werde und ob es ihnen gut geht

Beim morgendlichen Nachrichtenlesen stolperte ich dann über einen Artikel der besagte, dass nun auch «Suppenküchen» und Werkstätten von Sozialeinrichtungen schliessen müssen, dass die Regeln des Bundesamts für Gesundheit in Notschlafstellen kaum eingehalten werden könnten und dass die Sorge gross sei, dass sich der Virus und die Folgeerkrankung Covid-19 unter sowieso schon benachteiligten und gesundheitlich angeschlagenen Randgruppen ausbreiten werde.

Alex und ich haben viel überlegt und diskutiert, ob nun auch die Idee, direkte Warenspenden online zu vermitteln, in einer Kriese stecke.

In uns beiden brennt aber noch immer das «innere Feuer». Wir sind der Überzeugung, dass wir mit Jumedit auf dem richtigen Weg sind. Es werden immer Warenspenden benötigt. Auch wenn die Krankheitswelle vorbei sein wird, werden viele Menschen aufgrund der wirtschaftlichen Folgen froh um die Art der Hilfe, welche die Online-Plattform von Jumedit bietet. 

Unsere Idee ist - Corona-Virus hin oder her - immer noch: Wir helfen einfach helfen.

 

 Autor:Julia
 Datum:02.04.2020
 Lesezeit:2 min